- Die Formel: sichtbar, aber nicht im Weg, nah an der Bar, weit weg von der Bühne. Dazu 2 × 2 Meter und eine Steckdose.
- Der häufigste Fehler: die Box im Nebenraum, aus den Augen, aus dem Sinn. Eine unsichtbare Box wird nicht benutzt, egal wie gut sie ist.
- Der zweithäufigste: direkt neben der Musik, an der Box wird gerufen und dirigiert, neben den Boxen der Band geht das unter.
- Bei der Besichtigung den Stellplatz gleich mitdenken, im kostenlosen Sitzordnungs-Planer gibt es dafür einen verschiebbaren Fotobox-Stellplatz.
Warum der Standort mehr zählt als die Technik.
Eine Fotobox lebt von Laufkundschaft: Sie wird benutzt, wenn man an ihr vorbeikommt, auf dem Weg zur Bar, zur Terrasse, zu den Toiletten. Steht sie dort, entsteht ein Sog: Wer Wartende lachen sieht, stellt sich dazu. Steht sie im Nebenraum, braucht jeder Besuch einen Entschluss und Entschlüsse werden auf Feiern vertagt. Deshalb schlägt ein mittelmäßiger Platz mit Sichtachse jeden perfekten Platz ohne.
Die vier Raumtypen und wo die Box jeweils hingehört.
- Der klassische Saal: an die Längsseite zwischen Bar und Tanzfläche, nie hinter die letzte Tischreihe. Faustregel: Von der Bar aus muss man die Box sehen können.
- Der L-förmige Raum: in den Knick, dort kreuzen sich alle Wege. Der kurze Schenkel allein ist eine Falle: Was dort steht, existiert für die Hälfte der Gäste nicht.
- Zelt & Open Air: an den Eingang oder an die Bar, immer wettergeschützt und mit sicher verlegtem Kabel. Details dazu im Landhochzeits-Artikel.
- Zwei Räume (Essen + Party): die Box gehört in den Partyraum und öffnet trotzdem schon zum Sektempfang an einem Übergangsplatz, wenn die Räume es hergeben. Wir bauen in solchen Fällen auch mal um; das ist Absprachesache, keine Zauberei.
Licht, Strom, Hintergrund: die drei Technik-Checks.
Strom: eine normale Steckdose in Reichweite. Verlängerungen und sicheres Abkleben übernehmen wir. Licht: Dank Ringblitz brauchen wir kein gutes Saallicht, aber direktes farbiges Partylicht von vorn (LED-Strahler der Band) sollte nicht in die Box leuchten. Hintergrund: Zwei Meter ruhige Wand oder unser Hintergrundsystem. Spiegel und Fenster direkt hinter den Gästen vermeiden wir. All das klären wir in einem kurzen Vorab-Telefonat mit euch oder direkt mit der Location, wie sich Häuser der Region dabei unterscheiden, steht im Location-Guide.
„Ich stelle die Box im Zweifel lieber einen Meter zu prominent als einen Meter zu versteckt. Zu prominent regelt sich nach einer Stunde von selbst, zu versteckt regelt sich nie."
Emi, GiuGiu Photobox
Zahlen dazu.
Häufige Fragen zum Standort.
Können wir den Standort vorher mit euch festlegen?
Ja, per Telefon mit Fotos eurer Location oder direkt mit dem Haus. Bei Locations in der Nähe schauen wir nach Absprache auch persönlich vorbei.
Was, wenn die Location nur einen Platz im Nebenraum erlaubt?
Dann reden wir mit der Location, meist findet sich ein Kompromiss mit Sichtachse. Falls wirklich nicht: klare Beschilderung, eine Ansage vom DJ und die Box läuft trotzdem. Ehrlich gesagt: Es bleibt Plan B.
Braucht die Box eine Wand hinter sich?
Sie braucht einen ruhigen Hintergrund. Wand, unser Hintergrundsystem oder ein hübscher Vorhang der Location. Zwei Meter Breite genügen.
Kann die Box im Laufe des Abends umziehen?
Ja, in etwa 15 Minuten, etwa vom Empfangsbereich in den Partyraum. Das planen wir einfach vorher mit ein.