- Strom: Verbraucher auf mindestens zwei Steckdosen-Kreise verteilen (Küche + Außensteckdose), Outdoor-taugliche Kabeltrommel ganz abrollen, Kabelwege abkleben oder überbrücken.
- Licht: Stimmungslicht (Lichterketten) und Funktionslicht (Essen, Wege, Fotospot) sind zwei verschiedene Jobs, plant beide. Die Fotobox bringt ihr Licht selbst mit.
- Wetter: Nicht nur Regen, auch Abendfeuchte: Ab der Dämmerung gehört Elektronik unter ein Dach (Pavillon, Vordach, Garage).
- Plan B vorher benennen: Welcher Raum übernimmt bei Regen? Ein Umzug ist entspannt, wenn er geplant ist und Hektik, wenn nicht.
Strom: Die Sicherung fliegt immer um 21 Uhr.
Der Klassiker jeder Gartenparty: Musikanlage, Kühlschrank, Grill-Zubehör, Lichterketten und Fotobox teilen sich eine einzige Außensteckdose, bis zum ersten Wasserkocher. Die Lösung kostet nichts: Verbraucher auf zwei Stromkreise verteilen (z. B. Außensteckdose und Küchenfenster) und die großen Verbraucher benennen. Dazu zwei Handwerker-Wahrheiten: Kabeltrommeln unter Last immer ganz abrollen (aufgerollt werden sie zur Heizspirale), und Kabelwege über Rasen und Wege gehören abgeklebt oder mit einer Matte überbrückt, die Stolperfalle im Dunkeln ist das echte Risiko des Abends. Unsere Box braucht übrigens nur eine normale Steckdose und zieht wenig, aber auch das planen wir mit euch vorab.
Licht: Zwei Jobs, nicht einer.
Lichterketten machen Stimmung, aber sie machen kein Licht. Für drei Zonen braucht ihr Funktionslicht: Essen & Getränke (niemand belegt gern Brötchen im Dunkeln), Wege & Stufen (Sicherheit) und den Fotospot. Beim letzten Punkt sind wir die Ausnahme von der Regel: Der Ringblitz unserer Box macht ihr Licht selbst, sie liefert um Mitternacht im stockdunklen Garten dieselben Studiobilder wie am Nachmittag. Ein Grund, warum Gartenfeste zu unseren dankbarsten Einsätzen gehören.
Wetter heißt nicht nur Regen.
An Sommerabenden kommt der unterschätzte Gegner: Tau. Ab der Dämmerung wird alles klamm. Boxen, Musikanlagen und Verstärker gehören deshalb von Anfang an unter ein Dach: Pavillon, Terrassenüberdachung, offene Garage. Für die Fotobox gilt draußen die Dreier-Regel: wettergeschützt, fester ebener Untergrund, Steckdose erreichbar. Und für den echten Regen: Plan B vorher benennen (Wohnzimmer? Garage leergeräumt?), der Umzug selbst ist bei uns in Minuten erledigt, mehr dazu im Regenplan-Artikel.
„Meine erste Frage bei Gartenfesten ist immer dieselbe: ‚Wo ist der Sicherungskasten?' Nicht, weil ich ihn oft brauche sondern weil die Antwort mir zeigt, wie gut der Abend geplant ist."
Emi, GiuGiu Photobox
Die Nachbarn-Frage, kurz und ehrlich.
Ruhezeiten gelten auch im eigenen Garten, ab 22 Uhr wird Musik zur Verhandlungssache. Der entspannteste Weg ist der älteste: vorher persönlich Bescheid sagen, gern mit Einladung auf ein Getränk. Und nach 22 Uhr wandert die Lautstärke runter und das Programm zur Box. Lachen war noch nie ein Grund für eine Beschwerde.
Zahlen aus dem Garten.
Häufige Fragen zur Gartenparty.
Reicht eine normale Haushaltssteckdose für die Fotobox?
Ja, völlig. Wichtig ist nur, dass sie nicht am selben Kreis wie Wasserkocher oder Heizstrahler hängt und das Kabel sicher liegt.
Braucht die Box zwingend einen Pavillon?
Ein Dach ja. Pavillon, Terrassenüberdachung oder Carport genügen. Direkte Mittagssonne aufs Display und Abendtau auf Elektronik sind die zwei Dinge, die wir vermeiden.
Funktioniert die Box auf Rasen?
Auf ebenem, festem Rasen ja, bei weichem Boden legen wir eine Platte unter. Das klären wir im Vorgespräch in einer Minute.
Was passiert bei plötzlichem Regen?
Die Box zieht in Minuten an den Plan-B-Platz um, wenn er vorher feststeht. Deshalb ist „Welcher Raum übernimmt?" unsere Standardfrage vor jedem Außeneinsatz.