- Die Aufteilung: Ema gestaltet jedes Layout. Emi macht Technik, Aufbau, Betreuung und den kompletten Kundenkontakt. Wer bei GiuGiu anruft, hat immer Emi am Ohr.
- Die Grenzlinie: In Layouts mischt Emi sich exakt null ein. Ema dagegen schaut bei der Technik regelmäßig über die Schulter, „weil ich will, dass es perfekt ist".
- Die produktive Reibung: Sie: optisch schön, mit Plan. Er: es muss funktionieren, mit Bauchgefühl. Aus genau diesem Gegensatz besteht die Qualität.
- Und ja: Beide haben daneben noch Berufe. GiuGiu ist das gemeinsame Herzensprojekt, das seit zehn Jahren jedes Wochenende Vorrang hat.
„Offiziell: Ema Layouts, Emi Technik. Und inoffiziell?"
„Inoffiziell macht Emi auch den kompletten Kundenkontakt, jede Anfrage, jedes Telefonat, jede Abstimmung läuft über ihn. Und in meine Layouts mischt er sich kein einziges Mal ein. Wirklich: null."
Ema
„Dafür mischt Ema bei der Technik mit. Sie steht daneben, schaut zu und gibt Ratschläge, weil sie will, dass alles perfekt ist. Ich habe gelernt, dass diese Ratschläge unbequem oft richtig sind."
Emi
Für euch als Kunden heißt das: Ein Ansprechpartner, eine Handynummer, keine Übergaben. Emi kennt jede Anfrage vom ersten Anruf bis zum Abbau und Design-Wünsche landen intern direkt auf Emas Tisch.
An Ema: Wie entsteht ein Layout?
„Nicht mit der Frage nach dem Format, das kommt ganz zum Schluss. Als Erstes will ich eure Einladung sehen, denn da steckt schon alles drin: die Schrift, die ihr gewählt habt, das Papier, die Farben, ob es verspielt ist oder streng, ob irgendwo eine Goldprägung glänzt oder ein Eukalyptuszweig gedruckt ist. Die Einladung ist das erste Designstück eurer Hochzeit, das Layout soll sich anfühlen wie ihr kleiner Bruder. Dann frage ich nach euch selbst: Interessen, Lieblingsfarben, Motive, die euch etwas bedeuten. Blumen, ein Ort, ein Muster aus dem Brautkleid. Oft wandert genau so ein Detail später als feine Linie ins Layout, ohne dass es jemand benennen könnte, es passt einfach. Erst wenn ich weiß, wie sich eure Feier anfühlen soll, reden wir über Streifen oder Postkarte und wie viele Fotos aufs Bild kommen: denn das Motiv entscheidet über das Format, nie umgekehrt. Und dann gibt es den ersten Entwurf. Korrigiert wird so lange, bis ihr das Ergebnis ohne Zögern aufhängen würdet."
Ema
Dieser Ablauf ist der Grund, warum GiuGiu-Layouts nicht nach Vorlage aussehen: Das Design folgt der Feier, nicht umgekehrt. Etwa fünf Tage nach der Einladung liegt der Entwurf im Postfach. Korrekturschleifen inklusive, bis es passt.
An Emi: Dein Lieblingsmoment in zehn Jahren Abenden?
„Ehrlich? Es gibt keinen einzelnen, dieser Beruf hat einen unfairen Vorteil: Du bist immer dort, wo gefeiert wird. Andere fahren montags ins Büro und erzählen vom Wochenende; ich stehe samstags mittendrin. Aber wenn ich eine Nacht erzählen soll, dann diese: eine Hochzeit, die Stimmung längst auf Betriebstemperatur, ich will nur kurz an der Bar vorbei und komme nicht mehr weg. Die Braut winkt, der Bräutigam rückt einen Hocker zurecht, und ehe ich etwas sagen kann, stehen Shots vor mir. ‚Du gehörst heute dazu', hieß es. Es gibt genau eine Regel, die an so einem Abend über allen anderen steht: Einem Brautpaar schlägt man an seinem großen Tag keinen Wunsch ab. Also habe ich angestoßen, auf die zwei, auf die Feier, auf diesen Beruf. Die Box lief nebenan übrigens den ganzen Abend tadellos weiter, die Checkliste kennt keinen Feierabend. Und genau solche Nächte meine ich, wenn ich sage: Das hier fühlt sich nie nach Arbeit an."
Emi
Die Anekdote ist mehr als eine Anekdote: Sie zeigt, was persönliche Betreuung bei uns bedeutet, kein Techniker, der am Rand wartet, sondern jemand, der für einen Abend Teil eurer Feier wird.
„Worüber streitet ihr?"
„Über die immer gleiche Sache, in immer neuen Kostümen: Für mich muss es optisch schön sein, für Emi muss es funktionieren. Und ich will einen Plan, er ist mit Bauchgefühl unterwegs."
Ema
„Bestes Beispiel: unser Setup für eine Hochzeitsmesse. Ema kam mit einer durchgeplanten Skizze, ich wollte vor Ort entscheiden, was der Stand hergibt. Am Ende stand, wie eigentlich immer. Emas Plan, gebaut mit meinen Abkürzungen. Und es hat funktioniert und gut ausgesehen. Vermutlich ist genau das die Firma."
Emi
„Paar und Firma gleichzeitig, was ist daran das Anstrengendste?"
„Dass Emi kein Perfektionist ist. Ich bin einer. Das klingt nach einem kleinen Unterschied und ist im Alltag der größte."
Ema
Und noch etwas gehört zur Ehrlichkeit dazu: Beide arbeiten neben GiuGiu in ihren Berufen. Ema im Innendienst, Emi im Personalwesen. GiuGiu ist kein anonymer Verleih mit Lagerhalle und Callcenter, sondern das Herzensprojekt zweier Menschen, das seit zehn Jahren jedes Wochenende Vorrang hat. Genau deshalb erreicht ihr abends einen Menschen am Telefon, der morgen selbst bei euch aufbaut und deshalb gibt es die ganze Geschichte dahinter auch zum Nachlesen.
Zwei Menschen in Zahlen.
Häufige Fragen zu uns beiden.
Mit wem spreche ich, wenn ich anfrage?
Immer mit Emi, er macht den kompletten Kundenkontakt, von der ersten Mail bis zum Abbau. Design-Wünsche gibt er intern direkt an Ema weiter.
Wer gestaltet unser Layout?
Ema und zwar ausgehend von eurer Einladung, euren Farben und Motiven. Format und Fotoanzahl kommen bewusst erst am Schluss; der erste Entwurf folgt etwa fünf Tage nach euren Unterlagen.
Wer ist am Abend vor Ort?
Bei Buchungen mit persönlicher Betreuung: Emi. Er baut auf, richtet ein, bleibt ansprechbar und wird erfahrungsgemäß im Lauf des Abends Teil der Feier.
Ist GiuGiu euer Hauptberuf?
GiuGiu ist unser Herzensprojekt neben unseren Berufen, seit 2015, mit über 800 Events. Für euch heißt das: kleine Struktur, direkte Wege, und zwei Menschen, die das aus Überzeugung machen statt aus Routine.